Bechertelefon mit langer Schnur
Zwei Becher und eine lange Schnur, die sich in einem weiten Bogen windet: So entsteht ein selbst gebasteltes Telefon, das Stimmen ganz ohne Strom überträgt.

A4-Format (Hochformat), schwarze Konturen auf weißem Grund · für zu Hause und für die Schule
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Zwei Papierbecher mit einer Schnur verbunden
Das Bild zeigt ein einfaches Schnurtelefon aus zwei kegelförmigen Bechern. Ein Becher liegt oben links, der andere unten rechts. Beide haben einen gerollten Rand um ihre breite Öffnung. Eine lange Schnur verbindet die beiden Becherböden und schlängelt sich in einer weichen S-Form über das Blatt. An jedem Becher ist ein kleiner Knoten zu sehen. Viel freie Fläche und wenige große Formen machen das Motiv übersichtlich und für jüngere Kinder leicht auszumalen.
Wie Schall durch eine Schnur wandert
Schall entsteht durch Schwingungen. Spricht jemand in einen Becher, bringt die Stimme dessen flachen Boden zum Schwingen. Diese Schwingungen wandern durch die Schnur zum zweiten Becher, der sie wieder in hörbaren Schall umwandelt. Dafür muss die Schnur gerade und straff gespannt sein. Eine lockere, gebogene Schnur wie auf dem Bild dämpft die Schwingungen, bevor sie am anderen Ende ankommen.
In festen Stoffen breitet sich Schall meist schneller aus als in Luft, wo er ungefähr 343 m pro Sekunde zurücklegt. Der englische Wissenschaftler Robert Hooke beschrieb 1665, wie sich Schall über einen gespannten Draht übertragen lässt. Das war mehr als zweihundert Jahre bevor Alexander Graham Bell 1876 das elektrische Telefon patentieren ließ.
Passende Farben für das Motiv
- Erster Becher: leuchtendes Rot oder Himmelblau, damit die beiden Telefonhörer unterschiedlich aussehen
- Zweiter Becher: eine Kontrastfarbe wie Sonnengelb oder Grün
- Ränder: Weiß oder ein dunklerer Streifen in der Becherfarbe
- Innenseiten der Becher: ein hellerer Ton der Außenfarbe, um Tiefe darzustellen
- Schnur: naturbeiges Garn oder eine leuchtend gelbe Kordel





